2015 enthüllte der litauische Künstler Ray Bartkus seine Installation „Hybrid War“ auf Schloss Leopoldskron und erzeugte eine andere Art von Reflexion, indem er die ruhige Oberfläche des Sees und die natürliche Kulisse des umliegenden Parks, der Berge und des malerischen Rokokoschlosses nutzte. Über vier Tage hinweg tauchten jeden Tag zusätzliche Elemente militärischer Ausrüstung (ein Periskop, Artilleriekanonen, der Turm eines Panzers und ein Raketenabwehrwerfer) aus dem Wasser auf. Auf diese Weise ist „Hybrid War“ buchstäblich eine Reflexion über moderne Kriegsführung, die durch ein hohes Maß an Unsicherheit, Überraschungsmomenten, Symmetrie und Asymmetrie gekennzeichnet ist.
„Diese Waffen sind hier, um die Selbstverteidigung zu ermöglichen und die territoriale Integrität der Bewohner des Sees zu sichern – eine Gans und drei Enten. Wir Künstler haben damit nichts zu tun und weisen alle Vorwürfe zurück, an dieser sogenannten Kunstinstallation beteiligt zu sein“, erklärte Bartkus.