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Zimmer Buchen

Die Aussenanlagen

Eine Landschaft, geprägt von Vorstellungskraft

Close-up detail shot of a blooming plant on a brown fabric background.
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Einleitung

Die Außenanlagen von Schloss Leopoldskron sind nicht einfach Gärten, die man betrachtet, sondern Räume, die erlebt werden wollen.


Über Jahrhunderte gewachsen und behutsam weiterentwickelt verbinden die Anlagen klare Strukturen mit freier Natur sowie Gestaltung mit Offenheit.
Die Wege im Schlosspark laden dazu ein, sich treiben zu lassen, statt ein festes Ziel zu verfolgen. Wasser, Skulpturen, Wiesen und Berge fügen sich zu einer Landschaft, die seit jeher Inspiration, Reflexion und Austausch ermöglicht.

02
Die Aussenanlagen
Von Max Reinhardt bis heute

Eine lebendige Landschaft

Für Max Reinhardt waren die Gärten eng mit dem Leben im Schloss verbunden. Sie waren keine bloße Kulisse, sondern lebendige Räume, in denen Ideen entstehen konnten, Aufführungen stattfanden und die Grenze zwischen Kunst und Natur verschwamm.

Dieser Ansatz ist bis heute spürbar. Die Anlage wird so gepflegt, dass sie sich weiterentwickeln kann und zugleich ihre Geschichte bewahrt. Sie bleibt eine lebendige Landschaft und kein starres Bild der Vergangenheit.
Die historischen Ausblicke werden erhalten, natürliche Entwicklungen bewusst zugelassen, und stille Orte dürfen das bleiben, was sie sind: ruhig.

Ein Ort der Erinnerung und der Ruhe

Der Mundheim-Garten

Als Verbindung zwischen der Meierhof Bar und dem See hat der neu gestaltete Mundheim-Garten eine besonders intime Atmosphäre. Ursprünglich als privater Familiengarten angelegt, wurde er zu einem Ort der Ruhe und Besinnung umgestaltet. 
Blühende Sträucher, weiche Rasenflächen und sorgfältig ausgewählte Pflanzen schaffen ein Gefühl von Geborgenheit.

Ein Garten, der dazu einlädt, innezuhalten, Licht und Bewegung in der Natur zu beobachten und die ruhigeren Seiten des Anwesens zu genießen.

Die Wächter des Sees

Die Seepferdchen

Am Übergang zwischen Land und Wasser stehen zwei steinerne Seepferdchen und blicken über den See.
Diese Hippokampen, sogenannte mythische Wesen zwischen Pferd und Fisch, waren besonders von Max Reinhardt geschätzt und dienten als Kulisse für Aufführungen auf der Terrasse.
Im Laufe der Zeit wurden sie von Moos überzogen, was Reinhardt selbst gerne mochte.
2015 wurden die Seepferdchen im Rahmen einer Crowdfunding-Initiative behutsam restauriert, um sie für kommende Generationen zu bewahren.
Für die Konservierung wurde das Moos entfernt, doch ihre Ausstrahlung ist geblieben: symbolisch, theatral und von stiller Präsenz. Sie rahmen weiterhin einen der ikonischsten Ausblicke des Schlosses.

Ordnung, Symmetrie und Inszenierung

Das Gartenparterre

In unmittelbarer Nähe zum Schloss zeigt sich das Gartenparterre in einer klaren, formalen Gestaltung. Symmetrie und Struktur vermitteln ein Gefühl des Ankommens und bilden einen ruhigen Übergang zur Architektur des Schlosses.
Hier verbindet sich Geometrie mit Natur: Die Wege lenken den Blick zum See und weiter zu den Bergen, während die sorgfältig gepflegte Bepflanzung dem Ort eine beinahe feierliche Ruhe verleiht.
So entsteht ein Raum, der zugleich geerdet und offen wirkt und die klassischen Ideale widerspiegelt, die die ursprüngliche Vision des Schlosses geprägt haben.

Wenn die Natur den Ton angibt

Der „vergessene“ Garten

Abseits der Hauptwege liegt der sogenannte „vergessene Garten“ – ein Ort, an dem sich die Natur bewusst mehr Raum nimmt.
Weniger gestaltet, freier und intuitiver, wirkt dieser Bereich fast wie entdeckt statt geplant.
Wiesen gehen in dichtere Vegetation über und Wege verlieren ihre klare Form.
Ein Ort für langsames Flanieren, für stilles Verweilen, für Momente der Ruhe – und eine Erinnerung daran, dass Schönheit oft im Ungeplanten liegt.

„Während Ihres Aufenthalts dürfen Sie das Schloss und die Parkanlage frei erkunden. Man fühlt sich dabei fast wie ein Mitglied des Hochadels …“
Trip Advisor review
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