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Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Schloss Leopoldskron an Max Reinhardt’s Erben zurück gegeben. Zu dieser Zeit studierte ein junger Österreicher namens Clemens Heller gemeinsam mit seinen beiden Freunden Scott Elledge und Richard Campbell an der amerikanischen Universität Harvard. Sie hatten die Idee, ein Seminar für Europäer und Amerikaner zu veranstalten und suchten dafür Räumlichkeiten. |
Clemens Heller kannte die Witwe von Max Reinhardt, Helene Thimig, welche in den USA lebte. Als er mit ihr über seine Idee sprach, bot sie ihm sofort Schloss Leopoldskron dafür an. Im Sommer 1947 fanden sich 90 Teilnehmer aus Europa und USA zu einem sechswöchigen Dialog ein und Schloss Leopoldskron wurde erneut zum Geburtshaus: Diesmal für den „intellektuellen Marschallplan Europas“. |

