|
Es war die Leidenschaft Max Reinhardts für das Schöne und Edle, die ihn dazu bewegte, fast zwanzig Jahre seines Lebens hier zu verbringen. Es war die Leidenschaft zur theaterhaften Inszenierung im großen Stil, die ihn dazu brachte, nicht nur das Schloss, sondern auch den Weiher, die Parkanlagen und den Wald als perfekte Kulissen zu bespielen. |
Diese kunstvolle und märchenhafte Welt brach bei der Machtergreifung der Nationalsozialisten ein, als Schloss Leopoldskron 1938 als jüdischer Besitz konfisziert wurde. Max Reinhardt, der gerade als Regisseur in Hollywood/USA arbeitete, konnte deshalb nicht mehr nach Österreich zurück kehren und starb 1943 im Exil in New York. Er sah sein geliebtes Schloss nie wieder. |


